Irland - die grüne Insel

Geschichte, Traditionen und einzigartige Natur

Irland, die Insel im Westen von Europa, gehört bei Naturliebhabern und Erholungssuchenden zu den beliebtesten Reisezielen. Es gibt viele gute Gründe, auf die grüne Insel zu reisen. Das ganzjährig milde Klima, die vielfältigen Landschaften, unzählige altertümliche Relikte wie Burg- und Klosterruinen, Hochkreuze und Keltengräber, Steinkreise, Kirchen und noch so viel mehr gibt es dort zu entdecken.

Spanish Point - Leuchtturm - Ostküste von Irland
Leuchtturm Spanish Point bei Crookhaven - County Cork

Die schroffe Nordküste und Westküste am Atlantik, die Wicklow Mountains und der Ring of Kerry im Süden - alle Reiseziele in Irland versprechen einen schönen und erholsamen Urlaub.

Geschichte des irischen Volkes

Die erste Besiedlung der grünen Insel Irland erfolgte schon 7.000 Jahre vor Christi Geburt. Kelten besiedelten die irische Insel dann etwa 500 Jahre vor der Zeitenwende.

Die Christianisierung der Insel erfolgte ab dem 5. Jahrhundert nach Christus durch den Missionar Patrick, heute als Heiliger Patrick der Nationalheilige von Irland. Wikinger suchten bis zum Ende des ersten Jahrtausends die irische Insel für ihre Raubzüge heim.

Kultur und Kirche

Die irische Kultur entwickelte sich frei weiter, auch nach der Christianisierung der Insel. Geschichten erzählen (Storyteller) gehört zu den großen Talente der Iren. Zahlreiche Literaten von Weltruhm stammen von der "Kelteninsel" Irland (James Joyce, Jonathan Swift, Oscar Wilde, Bram Stoker, Samuel Beckett, William Butler Yeats).

Rock of Cashel - Burgruine
Rock of Cashel - County Tipperary

Potato Famine

In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts eroberten Anglo-Normannen die grüne Insel. Dadurch begann die britische Herrschaft über das irische Volk. Über die Jahrhunderte gab es in Irland immer wieder, aufgrund von extremer Armut und Hungersnöten, große Auswanderungswellen.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die ganze Insel von einer fürchterlichen Hungersnot (Irish Potato Famine) heimgesucht. Eine Million Menschen verhungerten in Irland. Wer konnte, wanderte nach Amerika, Kanada oder nach Australien aus.

Die Briten verlassen Dublin

Erst im Jahr 1921 konnte sich die irische Republik von der britischen Herrschaft lösen. Der Preis dafür war hoch. Die sechs nördlichen Grafschaften der irischen Insel gelten fortan als britische Provinz Nordirland. Im Jahr 1998 wurde ein Friedensvertrag zwischen Irland und Nordirland beschlossen, obwohl noch heute die Gewalt immer mal wieder aufflammt.

Irish Folk

Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil der irischen Kultur. Live-Musik schallt aus den meisten Pubs des Landes. Was früher den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkte, ist heute meist allerdings touristischen Interessen gewichen. Die Iren sind im allgemeinen als sehr musikalisch zu bezeichnen.

Christ Church Cathedral in Dublin
Christ Church Cathedral in Dublin

Irish Pub

Die irische Pub-Kultur ist weltberühmt. In den irischen Pubs wird nach wie vor gerne getrunken und zusammen musiziert. In früheren, ärmeren Zeiten fand der Großteil des sozialen Lebens in Irland in den Pubs der grünen Insel statt.

Es gab noch keine Fernseher, zu Hause war es den Iren einfach zu langweilig. Am Sonntag ging es nach dem Gottesdienst mit "Mann und Maus" in den örtlichen Pub zum Musizieren, zum Erzählen und zum Trinken.

Sehenswürdigkeiten in Irland