Temple Bar Area in Dublin - Irland

Dubliner Stadtteil und Pub

"Temple Bar" ist ein Stadtteil im Zentrum von Dublin, südlich des Liffey gelegen. Ein berühmtes Pub im Dubliner Viertel gleichen Namens trägt ebenfalls den Namen - Temple Bar. Im Süden wird der Dubliner Stadtteil von der Dame Street begrenzt, Fishamble- und Westmoreland-Street begrenzen Temple Bar in West- und Ostrichtung.

Pub - The Temple Bar - Dublin
The Temple Bar Pub in den engen Gassen von Dublin

Temple Bar ist heute das Ziel unzähliger Touristen, weniger von den Einheimischen. Als Besonderheit konnte man dort einige bauliche Vermächtnisee des 19. und 20. Jahrhunderts erhalten. Die meist engen Gassen sind, wie im Mittelalter üblich, mit Kopfsteinpflaster belegt.

Verfallen und gemieden

Wahrscheinlich stammt der Name "Temple Bar" von einer Persönlichkeit des 17. Jahrhunderts, die am Liffey in diesem Stadtgebiet von Dublin lebte. Schon im 18. Jahrhundert war der Bezirk "Temple Bar" ein kulturell interessante, beliebte und angesagte Adresse in Dublin. Im 19. Jahrhundert, noch mehr im 20. Jahrhundert, verfiel das Temple Bar-Viertel jedoch. Der Zustand war dort so schrecklich, dass sogar die Immobilienhändler des 20. Jahrhunderts sich nicht trauten, dort baulich etwas zu unternehmen. Letztendlich konnte dadurch ein kleiner, aber feiner Teil der mittelalterlichen Bausubstanz und Infrastruktur die Zeit bis heute überdauern.

Pub Temple Bar in Dublin
The Temple Bar Pub - Dublin

Heimat der Künstler und Alternativen

Ende des 20. Jahrhunderts gab es Pläne, das ganze Viertel abzureissen. Doch durch die günstigen Mieten im Temple Bar-Viertel entwickelte sich das Stadtgebiet rasch zu einem begehrten Wohnort für Künstler und Kreative.

Heute befinden sich in Temple Bar zahlreiche kulturelle Institutionen der irischen Hauptstadt. Das Leben in Pubs, bei Tag und bei Nacht, ist stark auf die unzähligen Touristen abgestimmt. In Temple Bar wurden in jüngster Zeit zwei neue, öffentliche Plätze gestaltet. Der eine Platz wird als "Speaker's Corner" genutzt, auf dem zweiten Platz findet meist reges Markttreiben statt.